No Free Lunch: Warum Optimierung fast immer scheitert
Die meisten Investmentstrategien scheitern nicht, weil sie schlecht sind.
Sie scheitern, weil sie optimiert wurden.
Warum Absicherung sich gut anfühlt, aber oft teuer ist
Absicherung ist beliebt. Sie fühlt sich verantwortungsvoll an. Und im Crash fühlt sie sich sogar brillant an.
Das Problem: Märkte verbringen sehr wenig Zeit im Crash und sehr viel Zeit ausserhalb davon.
Der teuerste Fehler im Risikomanagement
Der grösste Fehler im Risikomanagement passiert nicht im Crash.
Er passiert danach.
Warum Rendite nicht im Durchschnitt entsteht
Zwei Portfolios.
Gleicher Markt.
Gleiche durchschnittliche Jahresrendite.
Und trotzdem endet eines davon deutlich höher.
Der Unterschied liegt nicht im Mittelwert, sondern im Pfad.
Die unbequeme Wahrheit über Buy & Hold
Buy & Hold gilt als alternativlos. Langfristig. Rational. Wissenschaftlich belegt.
Und genau deshalb wird es oft falsch verstanden.
Die zentrale Schwäche von Buy & Hold ist nicht der Erwartungswert, sondern der Pfad.
A&P Evolution - Strategieübersicht für Investoren
Die meisten Aktienstrategien scheitern nicht am Markt – sondern an sich selbst. Entweder sie sind permanent zu aggressiv investiert oder sie versuchen, Märkte vorherzusagen. Beides ist mathematisch suboptimal. A&P Evolution verfolgt einen anderen Ansatz: nicht Prognose, sondern Kalibrierung. Statt zu entscheiden, wann man investiert ist, wird entschieden, wie viel Risiko strukturell sinnvoll ist – und wie zusätzliche Exponierung ausschliesslich dann entsteht, wenn der Markt sie rechtfertigt. Dieser Beitrag beschreibt eine Aktienstrategie, die nicht auf Meinungen basiert, sondern auf Geometrie.
2026: Wenn der Zyklus ruft, Burry warnt – und warum Stabilität zur wichtigsten Waffe wird
Die Finanzwelt liebt grosse Geschichten. Blasen, Crashs, Euphorie und Panik – je dramatischer, desto besser. Und nun steht 2026 plötzlich wieder im Rampenlicht.
Ein Jahr, das gemäss dem 150 Jahre alten Benner Cycle eine entscheidende Marktphase einläuten soll. Parallel dazu warnt Michael Burry, der Mann hinter „The Big Short“, erneut vor einer möglichen Blase historischen Ausmasses.
Warum das Leben in der Schweiz immer teurer wird – und was wir (theoretisch) dagegen tun könnten
Die Schweiz ist ein reiches Land, aber sie arbeitet zunehmend gegen ihre eigenen Stärken. Wohnraum ist teuer, weil Bauen erschwert wird. Gesundheit ist teuer, weil Wettbewerb fehlt. Kinderbetreuung ist teuer, weil Regulierung Innovation verhindert. Löhne stagnieren, weil Produktivität gehemmt wird. Und der Alltag wird teuer, weil Inflation unterschätzt wird. Das Land hat kein Einkommens-, sondern ein Strukturproblem – und dieses Problem lässt sich lösen, wenn man bereit ist, sich von gewissen liebgewonnenen, aber hinderlichen Mechanismen zu verabschieden.
Wenn der Staat zu viel will – und plötzlich gar nichts mehr kann
Seit Wochen läuft der amerikanische Bundesstaat auf Sparflamme. Offiziell heisst das „Government Shutdown“, inoffiziell ist es ein kollektives Eingeständnis: Die Politik weiss nicht weiter. Kein Haushalt, keine Einigung, kein Geldfluss – aber jede Menge Schuldzuweisungen.
Die schmerzvolle Vernunft der Menschheit
Wir Menschen haben ein bemerkenswertes Talent: Wir nennen uns vernunftbegabt, handeln aber meistens so, als hätten wir diese Begabung nur für den Notfall. Erst wenn die Realität laut genug zuschlägt, beginnen wir nachzudenken. Kriege, Krisen, Zusammenbrüche – das sind die eigentlichen Lehrmeister der Zivilisation. Vernunft ist selten der Anfang einer Entwicklung, sondern ihr teuer erkauftes Resultat.
Harmonie tötet Innovation
Stell Dir vor, Du wachst in einer Welt auf, in der niemand mehr aneckt. Alle denken ähnlich, handeln vorhersehbar, sprechen gleich, arbeiten gleich, haben dieselben Chancen – und, natürlich, dieselben Entschuldigungen. Klingt paradiesisch? Nur solange Du es noch nicht ausprobiert hast.
Zwischen Monopol und Moralpanik: Europas Tanz um die Seltenen Erden
Es ist eine hübsche Ironie unserer Zeit: Wir bauen grüne Technologien, um die Welt zu retten, und hängen dabei an den Metallen eines einzigen Landes, das gleichzeitig Windräder beliefert und geopolitische Nerven testet. Willkommen im Magnetfeld der Seltenen Erden – dort, wo Hightech auf Geopolitik trifft, und Idealismus auf Preislisten.
Warum Wohnen in der Schweiz so teuer ist – und was wirklich dahintersteckt
Wer in Zürich eine Wohnung sucht, braucht entweder Glück, Vitamin B – oder eine zweite Hypothek für die Miete. Die Inserate wirken manchmal wie Satire: Zwei Zimmer, 60 Quadratmeter, Balkon mit Aussicht auf die Mülltonnen – für schlappe 2’500 Franken. Willkommen auf dem Schweizer Wohnungsmarkt.
Was wirkt wirklich – und warum?
Du glaubst an das grosse Opfer: frühe Morgen, späte Nächte, eiserne Disziplin. Klingt edel – und vor allem gut in Biografien von Überfliegern. Doch die Realität ist weniger glamourös. Harte Arbeit zahlt sich aus, ja. Aber sie ist selten die ganze Wahrheit: Systeme, frühe Chancen und ein Quäntchen Glück spielen kräftig mit. Die Frage ist also: Welche Opfer lohnen sich wirklich – und welche sind bloss kulturelles Theater?
Zeit rennt? So machst du sie langsamer
Du sitzt im Zug, schaust aus dem Fenster, und plötzlich verschwinden Gedanken und Geräusche. Ein kurzer Moment, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Kein Trickfilm, keine Superkräfte – nur dein Gehirn, das dir zeigt: Zeit ist relativ.
Und genau darum geht’s hier: Wie du dein subjektives Zeitempfinden beeinflusst, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es dazu gibt – und wie du ohne viel Aufwand das Gefühl gewinnen kannst, Zeit anzuhalten.
Coop vs. Migros: Evolution trifft Revolution
Wenn Du heute durch eine Schweizer Stadt läufst, stolperst Du unweigerlich über sie: Coop und Migros. Zwei Riesen, die Dein Einkaufsverhalten prägen – und die gleichzeitig perfekte Studienobjekte sind, um zu verstehen, wie Handel, Gesellschaft und ein Stück Schweizer Streitkultur funktionieren.
Doch ihre Wege könnten unterschiedlicher kaum sein. Coop: tief verwurzelt im 19. Jahrhundert, getragen von Konsumvereinen, die für faire Preise kämpften. Migros: gegründet 1925, disruptiv, laut und mit Verkaufswagen, die die ganze Branche herausforderten.
Migros: Wie ein störrischer Zürcher die Schweiz aufmischte
Wenn Du heute in der Migros Deinen Joghurt, Dein Gipfeli oder sogar Deinen Laptop kaufst, wirkt das selbstverständlich. Doch stell Dir Zürich im Jahr 1925 vor: Lebensmittel einkaufen hiess damals, in enge Kolonialwarenläden zu gehen, wo der Ladenbesitzer Dich kannte – und Deine finanzielle Lage gleich mit. Wer knapp bei Kasse war, kaufte auf Kredit, zu stolzen Preisen. Fairness? Kaum.
Was, wenn der Staat das Problem ist – nicht die Lösung?
Du kennst das sicher: Die Krankenkassenprämien steigen jedes Jahr, die Politik verspricht seit Jahrzehnten Besserung – und trotzdem flattert im Herbst wieder ein Brief ins Haus mit einem saftigen Zuschlag. Willkommen in der Realität des Schweizer Gesundheitssystems. Und ja, du darfst dich fragen: Kann der Staat das eigentlich? Oder ist er – um es mit den Worten der Austrian School of Economics zu sagen – schlichtweg ein miserabler Manager?
Milei vs. Trump: Zwei Retter oder zwei Risikoszenarien?
Was haben Javier Milei und Donald Trump gemeinsam – und warum trennt sie doch ein politisches Universum?
Beide sind Quereinsteiger, beide provozieren, beide inszenieren sich als Retter gegen das Establishment. Aber während der eine den Staat am liebsten abwickeln würde, benutzt der andere ihn als Rammbock.
Die wichtigste Frage deines Lebens kommt von deinem Kind
Es gibt diese Momente, da schaut dich dein Kind an – nicht fordernd, nicht vorwurfsvoll, sondern einfach da, offen, wach, voller Erwartung. Und vielleicht hörst du sie zwischen den Zeilen:
„Ich will mit dir die beste Beziehung haben, die wir haben können. Ich bin 100 % dabei.“