Der teuerste Fehler im Risikomanagement

Der grösste Fehler im Risikomanagement passiert nicht im Crash. Er passiert danach.

Ein nüchternes Rechenbeispiel:

  • Ein Portfolio verliert −30 %.

  • Um wieder auf den Ausgangswert zu kommen, braucht es +43 %.

Soweit bekannt.

Was oft übersehen wird: Ein grosser Teil dieser Erholung findet in wenigen Wochen oder Monaten statt.

Empirisch lässt sich über mehrere Krisen zeigen:

  • Wer nach starken Verlusten das Risiko reduziert, verpasst häufig 20–40 % der anschliessenden Erholung.

  • Diese verpasste Phase lässt sich später kaum aufholen, selbst wenn die durchschnittliche Jahresrendite ähnlich bleibt.

Das Problem ist nicht Absicherung. Das Problem ist reaktive Absicherung.

Typische Abfolge:

  1. Verlust → Risiko wird reduziert

  2. Markt stabilisiert sich → Portfolio bleibt defensiv

  3. Re-Exponierung erfolgt spät oder sprunghaft

Mathematisch führt das zu:

  • höherer Pfadvolatilität

  • längerer Erholungszeit

  • dauerhaft niedrigerem Endwert

Der Schaden entsteht nicht, weil man Risiko reduziert – sondern wann und wie.

Robustes Risikomanagement misst deshalb nicht nur Risiko, sondern begrenzt Reaktionen.

Diese Logik ist ein zentraler Baustein der regelbasierten Strategie, die im Alldis & Partner ETI (ISIN DE000A3G2631), emittiert durch die iMaps ETI AG und gelistet an der Börse Stuttgart, umgesetzt wird.

Die zugrunde liegende Strategie wurde über mehrere Jahre entwickelt und ist seit Anfang 2026 in ihrer finalen Form umgesetzt.

Nicht um Risiken zu eliminieren. Sondern um teure Reaktionsfehler zu vermeiden.

Frage:

Wie viel deiner langfristigen Performance ging nicht im Markt verloren, sondern durch Entscheidungen nach dem Verlust?

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Warum Absicherung sich gut anfühlt, aber oft teuer ist

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Warum Rendite nicht im Durchschnitt entsteht