Warum der Pfad der Rendite oft wichtiger ist als die Rendite selbst
Zwei Portfolios erzielen langfristig dieselbe durchschnittliche Jahresrendite.
Auf dem Papier sind sie gleich erfolgreich.
In der Realität sind sie es oft nicht.
Der Grund liegt nicht im Durchschnitt der Rendite, sondern im Pfad, auf dem sie entsteht.
Ein Portfolio, das regelmässig grosse Drawdowns durchläuft, verliert nicht nur Kapital. Es verliert Zeit.
Zeit, die benötigt wird, um Verluste aufzuholen.
Zeit, in der das Kapital unter seinem Potenzial arbeitet.
Zeit, in der neue Wachstumsphasen nicht genutzt werden können.
Mathematisch ist dieser Effekt klar.
Ein Verlust von −50 % erfordert eine anschliessende Rendite von +100 %, nur um wieder auf den Ausgangswert zu kommen.
Je tiefer der Verlust, desto länger dauert die Erholung – und desto stärker wird der langfristige Endwert beeinflusst.
Deshalb können zwei Strategien mit identischer durchschnittlicher Rendite über lange Zeiträume zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Nicht wegen unterschiedlicher Marktmeinungen, sondern wegen ihres Umgangs mit Drawdowns und Erholungszeit.
Langfristiger Anlageerfolg hängt daher nicht nur davon ab, wie viel Rendite erzielt wird.
Er hängt davon ab, wie stabil der Weg dorthin verläuft.
Diese Überlegungen haben die Entwicklung einer regelbasierten Strategie geprägt, die heute im Alldis & Partner ETI (ISIN DE000A3G2631), emittiert durch die iMaps ETI AG und gelistet an der Börse Stuttgart, umgesetzt wird.
Die Strategie wurde über mehrere Jahre entwickelt und ist seit Anfang 2026 in ihrer finalen Form implementiert.
Ihr Ziel ist nicht, jede Marktbewegung zu prognostizieren.
Ihr Ziel ist es, über unterschiedliche Marktphasen hinweg stabil auf Veränderungen zu reagieren.
Denn langfristiger Anlageerfolg entsteht selten durch perfekte Prognosen, sondern durch robuste Systeme.
Frage:
Ist dein Portfolio auf maximale Rendite optimiert – oder auf einen stabilen Weg dorthin?