Warum Rendite nicht im Durchschnitt entsteht
Zwei Portfolios.
Gleicher Markt.
Gleiche durchschnittliche Jahresrendite.
Und trotzdem endet eines davon deutlich höher.
Der Unterschied liegt nicht im Mittelwert,
sondern im Pfad.
Ein einfaches Beispiel:
🔸 Jahr 1: −20 %
🔸 Jahr 2: +25 %
Der Durchschnitt liegt bei +2,5 % p.a.
Das Ergebnis ist trotzdem 0 %.
Warum?
Weil Verluste und Gewinne multiplikativ wirken, nicht additiv.
Das ist der sogenannte Volatility Drag:
Je stärker die Schwankungen, desto geringer das geometrische Wachstum – selbst bei identischem Durchschnitt.
Empirisch sieht man genau das:
🔸 Viele Strategien mit „attraktiver Rendite“
🔸 aber langen Phasen ohne neue Hochs
🔸 und sehr langen Erholungszeiten nach Drawdowns
Der Durchschnitt erzählt die falsche Geschichte. Entscheidend ist, wie tief ein Portfolio fällt und wie lange es braucht, um sich zu erholen.
Genau deshalb fokussieren sich robuste Investmentansätze nicht primär auf maximale Upside, sondern auf Pfadkontrolle.
Diese Überlegung ist keine Theorie. Sie bildet einen zentralen Baustein der regelbasierten Strategie, die im Alldis & Partner ETI (ISIN DE000A3G2631), emittiert durch die iMaps ETI AG und gelistet an der Börse Stuttgart, umgesetzt wird.
Die zugrunde liegende Strategie wurde über mehrere Jahre entwickelt und ist seit Anfang 2026 in ihrer finalen Form umgesetzt.
Nicht, um Durchschnittsrenditen zu optimieren. Sondern um den Weg zur Rendite kontrollierbar zu machen.
Frage:
Würdest du lieber eine höhere Durchschnittsrendite akzeptieren – oder einen stabileren Pfad mit kürzeren Erholungszeiten?